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mit den Collies    Im Jahr 2000 hat es uns, zwei „Stadtmenschen“, nach Könneckenrode im Vorharz verschlagen. Ein altes Gasthaus in fast Einzellage mit Wäldern und Feldern rundum schien nur darauf gewartet zu haben, von uns wiederbelebt zu werden. Jede Menge Garten dazu hat ein Übriges getan: Was für Möglichkeiten! Die niemals enden wollenden Renovierungen und Sanierungen haben vor allem unsere ersten Tage und Jahre hier erfüllt (und Unmengen von Tieren, Geflügel, Kaninchen, Katzen in kurzer Zeit unsere Gärten). Unsere beiden ersten gemeinsamen Hunde waren schon mit uns hier eingezogen, meine damals vierjährige „Gila“, eine Collie-Mischlingshündin und „Connor“, ein halbjähriger irischer Wolfshund. Beide haben hier ein langes gesundes Leben geführt und sich prima mit unseren Katzen und unseren beiden Nicht-Ganz-Minischweinen verstanden, das komplett freilaufende Geflügel wurde auch nie gejagt oder gar angenagt.

    Weil ich damals die Gaststätte noch als Café betrieben habe und unser „Riesenhaus“ auch vier Gästezimmer hat, wollten wir natürlich „liebe“ Hunde haben, die unseren Gästen freundlich entgegentreten, keine typischen Wachhunde. Connor hat mit seiner Größe sowieso schon dafür gesorgt, potentielle Einbrecher abzuschrecken.

Gänse & Gössel Puter Amelie & Heidi Uschi die Sau Hühner Zeusel

    Bei einem meiner unzähligen Tierarztbesuche, (seit Jahren bringen uns Menschen überzählige Pflegefälle: Kätzchen, Kaninchen, Eichhörnchen, Singvögel, Hühner, Igel und Hunde), bin ich im Wartezimmer in einem richtig dicken Hundebuch auf das Foto eines Kurzhaar-Collies gestoßen. Bluemerle und wunderschön. Und sah auch äußerst pflegeleicht aus (Connor und Gila haben uns täglich einen halben Wald ins Haus getragen mit ihrem langen Fell). Aber wirklich begeistert hat mich eigentlich die Wesensbeschreibung der Collies: Freundlich und mit tiefer Bindung an „ihre“ Menschen. Das war vor Jahren, und damals beschloß ich, eine Kurzhaar-Collie-Hündin soll es sein, wenn meine heißgeliebte Gila mal stirbt. Zum Glück ist sie alt geworden, aber ich habe das Bild in dem Buch nicht vergessen und kurz nach Gilas Tod bin ich 2010 durch einiges Herumtelefonieren auf Billie gestoßen. Ich wünschte mir eine erwachsene Hündin, um wieder eine „Freundin“ zu haben. Außerdem hoffte ich mit ihr zum ersten Mal Welpen vom Tag der Geburt an mitzuerleben.

    Und das war dann nicht so einfach mit den Welpen! Kurzhaar-Collies sind nun mal recht selten und es sollten
Billie & Ares ja doch „Reinrassige“ werden. Also schon mal kein Deckrüde im nächsten Dorf. Außerdem erfuhr ich, daß alle Deckrüden und ihre Besitzer Vereinen angehören und ihre Hunde nicht „einfach so“ zur Verfügung stellen. Alles schien komplizierter zu werden, als gedacht. Erstmal mußte ich selber in einen Verein, und da war ich nie ein großer Fan. Und schon befand ich mich unerwarteter Weise auf dem Weg zur „offiziellen“ Züchterin. Mit Neuzüchterseminar, Sachkundenachweisen, „Zwinger“-Abnahme,
Zuchtverordnung und Gesundheitsattesten. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Außerdem fröhliches Dreierleisollte ja alles erledigt sein vor Billies nächster Läufigkeit neun Monate später. Auch schon mal einen Deckrüden auswählen. Den lernte sie auch vorher kennen, um sicher zu sein, daß sie ihn auch mochte. Das tat sie auch, aber trotzdem hat sie sich dann zwei Monate später nicht decken lassen, trotz Decktagsbestimmungen, ungezwungener Atmosphäre, schönem Wetter und für uns Menschen „besten Voraussetzungen“. Inzwischen hat Billie einige hübsche „Männer“ kennengelernt, von fast allen war sie äußerst angetan (und umgekehrt), sämtlichen ernsthaften Annäherungsversuchen hat sie sich aber widersetzt. Sie wird ihre Gründe haben, erzwungen wird bei unseren Tieren sicher nie etwas. Und sie wird auch ohne Welpen von ganzem Herzen geliebt.

    Oppa BennoAls Gesellschaft hatte sie, seit sie bei uns lebt, immer unseren Opa „Benno“, der im Alter von 10 Jahren zu uns kam. Als echter „Labrackel“ hat er einen ordentlichen Jagdtrieb und war Billie anfänglich eine gute Begleitung auf unseren Spaziergängen. Im hohen Alter konnte er nicht mehr so mithalten, und deshalb haben wir uns entschlossen einen zweiten „Kurzhaarigen“ zu kaufen. Bei Billie, die anderen Hündinnen gegenüber recht zickig sein kann, kam nur ein Welpe oder ein erwachsener Rüde in Frage. Dank eines Tips von Frau Harth von den Ihlpol-Collies stießen wir 2012 bei unserer Suche auf „Ares“, der als Dreijähriger aus Umzugsgründen verkauft werden sollte. Mit Frau Harth und Billie als kompetente Beraterinnen war die Entscheidung, daß Ares der „Richtige“ ist, schnell getroffen, und nach einer langen Reise konnte er auch bei den restlichen
Ramses Familienmitgliedern, Mensch, Katze, Hund, die Herzen im Sturm erobern. Seit er bei uns ist, sind wir der Überzeugung, daß Kurzhaar-Collies die Hunde sind, die wir auch in Zukunft immer zu unseren Lebensgefährten machen möchten. Obwohl Ares und Billie vom Wesen her recht unterschiedlich sind, haben sie doch gemeinsam, worauf es uns ankommt: Sensibilität, Aufmerksamkeit und Intelligenz und den Wunsch nach Nähe zu „ihren“ Menschen. Sie sind weder aggressiv noch furchtsam, einfach wunderbare Begleiter!

    Nachdem Ares schließlich als Deckrüde zugelassen wurde und ich in der Zeit bis dahin einige Colliebesitzer kennengelernt habe, die mir mit Rat und Tat halfen, habe ich auch meinen Frieden damit gemacht, nun in einem Verein zu sein. Ich habe viel gelernt, etliche Erfahrungen z.B. auf Ausstellungen gesammelt und nette Menschen getroffen.

    Nun hoffen wir auf viele gesunde kleine Kurzhaar-Collies in den nächsten Jahren!
Wer uns besuchen möchte, mit oder ohne Hund, ist mit vorheriger Anmeldung herzlich willkommen, auch Unterbringung über Nacht in unserem Tannenhof ist kein Problem, wir haben ja unsere Gästezimmer!

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